Nr. 05/25

>selbstlaufend<

Thema der Schau:„FESTliches aus aller Welt“

Mexiko

Die Mexikaner beginnen die Weihnachtsfeiern am 15. Dezember während der neuntägigen Posadas. In dieser Zeit symbolisiert man die Suche Maria und Josephs nach einer Herberge. Der Gastwirt lädt seine Gäste in sein Haus, um mit ihnen eine Pinata zu zerschlagen und festlich zu speisen. Eine Pinata ist ein Tongefäß gefüllt mit Süßigkeiten, vergleichbar mit dem für uns in Deutschland typischen „Weihnachtsteller“. Die Zeremonie des Zerschlagens ist besonders für Kinder spannend: Sie müssen versuchen den Tontopf mit verbundenen Augen so lange mit einem Stock zu bearbeiten, bis er zerbricht, um an die Süßigkeiten zu kommen. Der Brauch „Scherben bringen Glück“ gilt also auch in Mexiko. Um Mitternacht wird dann das Jesuskind in die Krippe gelegt, als Zeichen für seine Geburt. Erst dann werden die Beschenke geöffnet.

Außerdem gibt es in der Vorweihnachtszeit die traditionellen Pastorelas, eine oft komische Darstellung der Wanderung der Hirten zum Jesuskind in Kirchen, Schulen und Theatern.

(Infotext der Ausstellung)

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Zuletzt geändert: 18.12.2010, 13:53:14