Nr. 24/25

>selbstlaufend<

Thema der Schau:„FESTliches aus aller Welt“

Der Weihnachtsbaum wird 500

Der Legende nach wurde 1510 in Riga der erste geschmückte Weihnachtsbaum auf einem öffentlichen Platz aufgestellt.

Die Bruderschaft der Schwarzhäupter, junge Männer und Schiffskapitäne, in der Gesellschaft angehen und voll geselliger Lebensweise, ließen die größte Tanne fällen, die sie finden konnten. Damit sollte das traditionelle Balkenverbrennen aus Anlass der Wintersonnenwende bereichert werden. Als die Tanne am Ufer der Daugava stand, wo sie ursprünglich als Weihnachtsgruß an die Rigenser verbrannt werden sollte, erschien es der Bruderschaft ob der Größe des Baumes doch zu gefährlich.

Während man sich zur Beratung zurückzog, fanden Kinder den Baum und schmückten

ihn mit Zapfen, Nüssen, Äpfeln und Fäden von ihren Handschuhen. Nach dem ergebnislosen Streit über die Verwendung des Baumes ging einer der Männer zum Ufer und sah die Verwandlung des Baumes.

Daraufhin beschloss man, den Baum auf dem Marktplatz als geschmückten Weihnachtsbaum für das Weihnachtsfest aufzustellen. Der Schmuck der Kinder wurde ergänzt mit farbigen Bändern, Spielzeug und Ornamenten. Noch heute steht in Rigas Altstadt an der Stelle, wo vor 500 Jahren der erste öffentliche Weihnachtsbaum aufgestellt wurde, eine Gedenktafel.

(Infotext der Ausstellung)

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Zuletzt geändert: 20.12.2010, 14:37:45