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Archivierung digitaler Bilder: Erstellung und Verwaltung von Bilddatenbanken durch Bildbearbeitungssoftware. Die Programme erstellen kleine Previews der einzelnen Bilder, die in einer separaten Datei lokal verwaltet werden


Auflösung: Der Wert für die Auflösung gibt bei einer Digitalkamera an, in wie viele einzelne Punkte sie in eine Bild zerlegen kann. Je mehr Bildpunkte, desto besser die Auflösung und desto schärfer das Bild.

Autofokus: Automatische Schärfeeinstellung; beim passiven AF werden die Bildinformationen vom CCD-Sensor zur richtigen Wahl der Focussierung genutzt. Der aktive AF arbeitet mit einem eigenen Sender-Empfänger-Modul, wobei der Abstand zum Objekt über die Reflexion eines Infrarot- oder Ultraschall-Signals ermittelt wird.

Automatik: Kamera nimmt „automatisch“ Einstellungen den Gegebenheiten (Lichtverhältnisse, Entfernung des Objektes etc.) entsprechend vor. Bei guten Kameras kann man auch die automatischen Einstellwerte manuell beeinflussen.

 

 

 

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AVCHD: Die Advanced Video Codec High Definition ist ein digitales Videoformat, das von vielen HG-Camcordern und SLRs mit Videofuinktion genutzt wird. Es basiert auf dem H.264/MP4-Verfahren, das eine hocheffiziente Kompression erreicht. Dazu macht es sich komplexer Mathematoischer Verfahren zunutze und speichert nicht jedes Videobild einzeln, sondern Bildergruppen.


AVI: Das Kürzel steht für „Audio Video Interleave“ und beschreibt ein Dateiformat für Windows-Rechner, bei dem Audio-und Video-Informationen miteinander verwoben sind.. Es gilt als Standard für Filme auf Windows-Computern, ist aber ein 'Container' -Format, weil innerhalb eines AVIs die Video-und Audioinformationen in den unterschiedlichsten Varianten mit verschiedenen Kompressions-und Kodiertechniken gespeichert sein können.


Artefakt: In der Videosprache sind damit Bildstörungen (Blockbildung, Mosaike) aufgrund der Komprimierung gemeint.

 

 

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Belichtung: Bei korrekter Belichtung sehen Bilder weder zu hell noch zu dunkel aus. Digitale Fotoapparate stellen die richtige Belichtung automatisch ein. Manche Kameras lassen auch eine manuelle Einstellung zu.

Belichtungskorrektur: Bewusste Unter- oder Überbelichtung des Bildes, die von den automatischen Einstellungen der Kamera für Blende und Belichtungszeit abweicht.

Belichtungszeit: Die Belichtungszeit bestimmt, wie lange während der Aufnahme Licht durch das Objektiv in die Kamera gelangt. Diese Zeit wird in Sekundenbruchteilen angegeben.

Bildbearbeitungsprogramm: Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man Bilder am Computer verändern. So lassen sich z.Bsp. Fotos in Farbe und Helligkeit korrigieren oder auch verfremden .

Bildformat: Digitale Bilder können in verschiedenen Formaten gespeichert werden. Die Formate unterscheiden sich in ihrer Art Bilddaten zu komprimieren. Dies hat Auswirkungen auf Qualität und Datengröße des Bildes. Gängige Formate von Digitalkameras sind „Jpeg“ und „Tif“.

Bildschärfespeicher: Wenn sich ein Motiv nur schlecht scharf einstellen lässt, kann man ein etwa gleich weit entferntes Objekt anpeilen und die Scharfeinstellung speichern.

Blende: Die Blende ist ein Maß für die Öffnungsgröße des Objektivs. Diese Größe ist in kleinen Schritten veränderbar. Je größer der Blendenwert ist, um so weniger Licht gelangt in die Kamera.

BMP: BMP ist ein Grafikformat unter Microsoft Windows sowie OS/2. Dieses Format unterstützt unkomprimierte sowie RLE-komprimierte Speicherung von Bildern.

Brennweite: So wird die Entfernung genannt, die zwischen dem Mittelpunkt einer Linse und dem Punkt an dem die Lichtstrahlenbündel auftreten (dem Brennpunkt), liegt. Je größer die Brennweite, desto näher scheinen anvisierte Objekte auf dem Bild.

 

 

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Back Light Correction: (engl. für 'Gegenlichtkorrektur' durch Belichtung auf Schattenpartien.

 

 

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CCD: Charge-Coupled Devise, lichtempfindliches Halbleiterelement, das einfallendes Licht in Abhängigkeit von der Helligkeit in elektrische Spannungswerte umwandelt; moderne CCD-Sensoren bestehen aus bis zu 16,8 Millionen einzelner CCD-Elemente, die über Ladungs-gekoppelte MOS-Kondensatoren miteinander verbunden sind.

Compact-Flash: Spezielle wiederbeschreibbare Speicherchips, auf denen digitale Fotoapparate ihre Aufnahmen speichern. Compact-Flash-Karten gibt es mit einer Speicherkapazität bis 128 Megabyte. 

 

 

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CCD-Chip: Charge-coupled Device (dt.ladungsgekoppelter Sensor) Bildwandler in vielen Foto-und Videokameras

CMOS-Chip: Die korrekte Bezeichnung für Bildwandler ist CMOS-Activ Pixel-Sensor

Compositing: Hinzufügen eines visuellen Effektes bei der Videonachbearbeitung.:

 

 

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Dateiformat: Zum Austausch von Grafiken und Bilder werden normierte Dateiaustauschformate verwendet. Meistverbreitete Formate sind JPG, TIF, BMP, TGA, GIF oder PNG. Die Dateiformate TIF und PNG erlauben eine verlustfreie Komprimierung, verlustbehaftete sind JPG und GIF. Die Formate BMP und TGA erlauben keine Komprimierung.

Datenkompression: Sie verringert die Speichergröße einer Datei durch Einsatz mathematischer Umrechnungsverfahren. Bei verlustfreien Kompressionsverfahren erfolgt dies ohne Qualitätseinbuße. Mit sogenannten verlustbehafteten Verfahren (wie JPEG) lässt sich die Datenmenge noch weiter verringern, allerdings auf Kosten eines Informationsverlustes.

Digital: Die Digitaltechnik verschlüsselt die übertragenen Signale als Zahlenfolge. Durch sehr lange Reihen von Nullen und Einsen wird das Signal in kleinste, genau bestimmte Bestandteile zerlegt

Digitalkamera: Digitalkameras können mit Hilfe eines zweidimensionalen CCD-Chips Aufnahmen direkt digital abspeichern. Die abgespeicherten digitalen Bilder können ohne den Umweg über analoge Bildträger (Film, Fotopapier) an den Computer oder Drucker zur weiteren Bearbeitung übertragen werden.

Dpi: Einheit der Auflösung im Druck (dots per inch, Punkte/Zoll). Je höher der Wert der Auflösung, desto schärfer und detailreicher erscheint der Ausdruck.

Docking-Station: Eine Docking-Station ist ein Gerät, das mit dem Computer verbunden wird. Es erleichtert das Übertragen von Fotos von einer Digitalkamera auf den PC. Denn dafür bracht man die Kamera nicht mit dem Computer zu verbinden, sondern nur auf die Docking-Station zu stellen. Viele Modelle ermöglichen zudem die Akkus in der Kamera zu laden, ohne sie herauszunehmen.

 

 

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Expanded Focus: Fokussierhilfe bei der das Motiv ausgehend von der Bildmitte vergrößert im Kameradisplay dargestellt wird. 

 

 

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Farbmanagement: Methode, die sicherstellt, dass Farben von unterschiedlichen Geräten wie Scannern, Monitoren oder Druckern sowie auf verschiedenen Computerplattformen gleich interpretiert bzw. wiedergegeben werden. Das Farbmanagementsystem in Nikon Capture 4 verwendet für die exakte Farbreproduktion Profile, die die Charakteristika von Ein- und Ausgabegeräten sowie den Arbeitsfarbraum beschreiben.

Farbprofil: Farbprofile werden in Farbmanagementsystemen eingesetzt, um eine farbgetreue Bildwiedergabe über verschiedene Ausgabegeräte oder Computerplattformen zu gewährleisten. Ein Farbprofil ist eine Datei, die die Charakteristik eines Bildverarbeitungsgerätes wie z.B. eines Scanners oder Druckers oder eines Arbeitsfarbraums definiert. Für Digitalkameras können grundsätzlich keine Farbprofile erstellt werden, da das Umgebungslicht einerseits direkten Einfluss auf die aufgenommenen Farben hat, andererseits jedoch ständigen, nicht kontrollierbaren Schwankungen unterliegt.

Farbraum: Allgemeiner Terminus, der sowohl das Farbmodell umfasst, mit dem Farben beschrieben werden (beispielsweise CMYK oder RGB), als auch den Gamut (Umfang) an Farben, die dargestellt werden können.

Farbtiefe: Die Farbtiefe gibt an, wie viele Farben darstellbar sind. 8 Bit Farbtiefe entspricht 256 Farben, 16 Bit 65536 Farben (Fachbegriff: „high Color“) und 24 Bit rund 16,8 Millionen Farben („True Color“) Je mehr Farben dargestellt werden können, desto realistischer ist die Wiedergabe.

Farbton: Mit Farbton ist die Farbe gemeint (beispielsweise grün oder lila, nicht deren Helligkeit oder Stärke (Farbsättigung)

Fisheye: Ein »Fisheye« (»Fischauge«) ist ein Objektiv mit einem Bildfeldwinkel von 180° oder mehr. Dieser Bildwinkel kann für das ganze Bildfeld oder auch nur für die Bilddiagonalen gelten. Zum Bildrand hin nimmt die Verzeichnung je nach Objektiv zum Teil dramatisch zu, während sie in der Bildmitte nicht oder kaum ins Gewicht fällt.

Format: Als Format wird das Seitenverhältnis sowie die Abmessungen eines Fotos bezeichnet. Typisches Format von klassischen Kleinbildfilmen ist 2:3 (24 x 36 cm) Für Digitalfotos ist ein Format von 2:3 typisch. Die gebräuchlichsten Ausgabeformate sind 9 x13 cm, 10 x 15 cm und 13 X 18 cm.

Foto-Chip: Ein Foto-Chip besteht aus Millionen einzelner Elemente, die das einfallende Licht in elektrische Signale umwandeln.

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Flashpeicher: Digitaler Speicherchip, auf dem Informationen nicht flüchtig auf kleinstenn Raum und ohne permanente Versorgungsspannung gespeichert werden können.

Frame: Bezeichnet ein einzelnes Bild aus einer Filmsequenz.

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Gamut: Unter »Gamut« (Umfang, wörtlich: »Skala«) versteht man eine Bandbreite von Farben. Diese kann sich auf ein Eingabegerät (z.B. Digitalkamera oder Scanner), ein Ausgabegerät (Monitor, Drucker) oder auf ein Farbprofil beziehen. Es gibt keinen Gamut, der alle für das menschliche Auge sichtbaren Farben beinhaltet. Dies ist auch nicht nötig, da kein Gerät alle Farben des natürlichen Spektrums aufnehmen oder wiedergeben könnte. Der Gamut von RGB-Farbräumen, die additive Systeme wie Monitore oder Scanner beschreiben, unterscheiden sich deutlich von Gamuts subtraktiver (CMYK-) Farbräume.

Gegenlichtblende: Eine Vorrichtung aus Metall oder Kunststoff, die am Objektiv zum Schutz vor seitlich einfallendem Licht eingesetzt wird.

Gegenlichtfunktion; Wenn man gegen das Sonnenlicht filmt oder fotografiert, werden Teile des Bildes zu dunkel dargestellt. Der Grund: Die Kamera berechnet einen Durchschnittswert aus hellen und dunklen Flächen. Das soll eine Gegenlichtlichtfunktion verhindern, in dem die Aufnahme heller belichtet wird.

GIF: (Graphics Interchange Format) Weitverbreitetes Dateiformat unterstützt eine Farbpalette bis zu 256 Farben. Mit Hilfe der LZW-Kompression werden GIF-Bilder in ihrem Speicherbedarf verkleinert Das das GIF-Dateiformat ermöglicht Transparenz sowie Multiple-Image-Files (animierte GIFs)Aufgrund der begrenzten Farbanzahl ist es für True-Color-Grafiken (Fotos) nicht geeignet.

Goldener Schnitt: Das als ästhetisch empfundene Teilungsverhältnis von Flächen im Verhältnis 3:5

Graupunkt: Durch Festlegen des Graupunkts wird definiert welcher Eingangstonwert in der Ausgabe einen mittleren Helligkeitswert zugewiesen bekommt.

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Gain: Das englische Wort für Verstärkung wird in der Videotechnik verwendet, um ein schwches Signal anzuheben.

Gamma: Der Gammaverlauf bezeichnet die Farbverteilung aller Mitteltöne zwischen dem Schwarz-und dem Weißpunkt eine Bildes.

 

 

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Hintergrund: Bereich, der sich hinter dem eigentlichen Aufnahmegegenstand befindet.

Histogramm: Eine graphische Darstellung der Tonwertverteilung in einem Bild in Form eines Balkendiagramms. Die horizontale Achse (X-Achse) entspricht den möglichen Tonwerten (Helligkeitsstufen), die vom Farbraum des Bildes vorgegeben sind, die vertikale oder Y-Achse entspricht der jeweiligen Häufigkeit der Helligkeitswerte im Bild. Das Histogramm wird im Fenster »Gradationskurven« angezeigt. Dabei kann ausgewählt werden ob der Gesamtkanal dargestellt werden soll, oder nur ein einzelner Farbkanal. Das Histogramm erlaubt eine sehr exakte Tonwertanpassung.

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HDMI:Diugitalschnittstelle (High DefinationMultimedia Interface) die selbst hochauflödrnde Videodaten unkompromiert ünbertragen kann, dazu den Ton und Daten

 

 

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Integralmessung: Verfahren der Belichtungsmessung, die dem die durchschnittliche Lichtintensität eines Motivs ermittelt wird.

Indexbild: Ein Bildindex ist das digitale Äquivalent des Kontaktabzugs, eine Übersicht aus verkleinerten Kopien der Bilder in einem Ordner oder auf einer Speicherkarte. Ein solches verkleinertes Bild wird als Indexbild oder auch »Thumbnail« (»Daumennagel«, aufgrund der geringen Größe).

 

 

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JPG: Verbreitetes Dateiformat im Internet. Das Grafikformat JPG lässt eine hohe Komprimierung zu. Die Komprimierung ist skalierbar, jedoch verlustbehaftet.  

 

 

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Kanal: Einzelne Farbkomponente in einem bestimmten Farbraum. RGB-Farbräume enthalten die Kanäle für die Grundfarben Rot, Grün und Blau, sowie einen Gesamt- oder Masterkanal, der alle drei zusammenfasst.

Kompakt-Flash-Karte: 1994 von Sandisk entwickelte wiederbeschreibbare Wechselspeicher-oder Funktionskarte, bei der der Kontroller in der Karte selbst untergebracht ist; die Kompakt-Flash-Karten vom Typ II sind 5 Millimeter, die vom Typ I 3,3 Millimeter dünn.

Komprimierung: Methode zur Verringerung der Dateigröße digitaler Bilder. Es wird unterschieden zwischen »verlustfreier« und »verlustbehafteter« Komprimierung. Bei ersterer gehen durch die Verringerung der Dateigröße keinerlei Bildinformationen verloren (Beispiel: LZW-Komprimierung), bei letzterer (z.B. JPEG) ist dies zwar der Fall, wird aber bei moderatem Einsatz (rel. niedriger Komprimierungsgrad) vom Betrachter praktisch nicht wahrgenommen. Das Maß der Komprimierung wird als »Komprimierungsrate« bezeichnet und als Bruch angegeben. Eine Komprimierungsrate von 1:10 bedeutet beispielsweise, dass die Dateigröße eines komprimierten Bildes auf ein Zehntel gegenüber der unkomprimierten Datei reduziert wird.

Kontrast: Stärke der Ausprägung von hellen und dunklen Teilen eines Bildes

 

 

l

 

LCD: Flüssigkristallanzeige (Liquid Crystal Display). Vorteile der LCDs liegen in ihrer dünnen, leichten Bauweise und ihrem geringen Energieverbrauch.

Lichtstärke: Verhältnis vom maximalen Öffnungsdurchmesser eines Objektivs zu einer Brennweite; sie entspricht der kleinsten Blendzahl beziehungsweise der größten Öffnung (Blende). Während die Zoomobjektive analoger Spiegelreflexkameras eine Lichtstärke von etwa 4,0 haben, liegt dieser Wert bei guten Zoom-Digitalkameras bei 2,0.

Linse:Geschliffener, lichtdurchlässiger Kunststoff-oder Glaskörper, der in der Fotografie für die Abbildung eines Objekts sorgt.

 

 

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Memory Stick: Ein neues Speicherkartensystem der Firma Sony. Es verbindet die Vorteile von Compact-Flash-und Smartmedia-Karten. 

Makrofotografie: Nahaufnahmen, die von der natürlichen Größe (1:1) bis hin zur zehnfachen Vergrößerung (10:1) reichen

 

 

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Objektiv: Linse oder Linsengruppe, die ein möglichst scharfe und helle Abbildung eines Motivs ermöglicht.

 

 

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PC-Card: Wechselspeichermedium zur Bildspeicherung für Digitalkameras.

Pipette: Werkzeug von Bildbearbeitungsprogrammen. Dient zum Aufnehmen von Farbwerten aus dem Bild oder einer Farbpalette, z. Beispiel für die Bestimmung von Schwarz-, Weiß- oder Graupunkt.

PNG: Portable Network Graphics ist ein Grafikformat mit verlustfreier Komprimierung. Benötigt etwa doppelt soviel Speicherplatz wie JPEG. PNG kann im Netscape Navigator mit Hilfe eines Plug-ins angezeigt werden.

Pixel: Kleinstes darstellbare Bildelement. Ein digitales Pixel muss abhängig vom Farbmodell all die Informationen bieten, die zu seiner Darstellung erforderlich sind. Bei 16 Millionen Farben (True Color) benötigt ein Pixel 24 Bit also 3 Byte für seine Speicherung. Bei 65536 Farben (High Color) benötigt es 16 Bit also 2 Byte. Ein Pixel das lediglich die Farben Schwarz und Weiß darstellen kann (LineArt-Modus bei Flachbettscannern) benötigt lediglich ein Bit.

 

 

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Rauschen: Die Entsprechung des Filmkorns in der Digitalfotografie. Mit »Rauschen« bezeichnet man in der digitalen Bildbearbeitung zufällig verteilte Abweichungen von der erwünschten Bildhelligkeit und -farbe. Es macht sich insbesondere in dunklen Bildpartien in Form von zufällig angeordneten bunten Pixeln bemerkbar und nimmt mit der an der Kamera eingestellten Empfindlichkeit zu. Auch lange Belichtungszeiten führen zu stärkerem Rauschen. Dem Rauschen kann durch eine geeignete Wahl von Belichtungszeit und Empfindlichkeit sowie durch digitale Filter entgegengewirkt werden, ganz aus dem Bild eliminieren lässt es sich jedoch nicht.

RAW: Bildqualitätsstufe, bei der eine Digitalkamera die aufgenommenen Bilder in Form von unveränderten Rohdaten abspeichert, so wie sie vom Bildsensor kommen (mit einer Farbtiefe von 12 Bit). RAW-Bilder werden im NEF-Format gespeichert, das nur mit Nikon Capture bearbeitet werden kann. Das Öffnen von RAW-Bildern ist auch mit Nikon View, sowie mit Photoshop (mit Plugin) möglich.

RGB: Farbmodell, in dem alle Farben durch die additive Mischung der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau erzeugt werden.

 

 

s

 

Scannen: Die Umwandlung einer optischen Vorlage in ein digitales Bild.
Die Vorlagen, wie Bilder, Negative, Dias und andere optische Vorlagen, werden mit Hilfe eines Scanners in einzelne Bildpunkte zerlegt, die Farben werden durch digitale Signale der Grundfarben Rot, Grün und Blau dargestellt.

Scanner: Die Scanner, wie Flachbettscanner, Einzugsscanner, Trommelscanner und Filmscanner, wandeln eine optische Vorlage mit Hilfe einer CCD-Zeile in ein digitales Signal um. Dabei wird entweder die Vorlage an der CCD-Zeile (Trommelscanner, Einzugsscanner) oder die CCD-Zeile (Flachbettscanner) an der Vorlage vorbeibewegt und zeilenweise ein digitales Bild aufgebaut.

Schärfentiefe: Kameras stellen immer nur einen festgelegten Entfernungsbereich in optimaler Schärfe dar. Den Entfernungsbereich, in dem das menschliche Auge die Details auf dem Foto noch als scharf ansieht, nennt man Schärfentiefe. Die Größe dieses Bereichs ist abhängig von der Entfernung und von der eingestellten Blende.

Schwarzpunkt: Eingangswert unterhalb dessen alle Werte auf den minimalen Ausgabe wert gesetzt werden (standardmäßig auf Schwarz bzw. »keine Farbe«). Alle Details in Bildbereichen, die dunkler sind als durch diesen Wert definiert, gehen verloren.

Schwellenwert: Der »Schwellenwert« bezeichnet beim Unscharf Maskieren die Grenze von Helligkeitsunterschieden an einer Kontur, ab der die Scharfzeichnung aktiv wird. Das heißt, bei einem niedrigen Schwellenwert werden auch Details mit einem niedrigen Kontrast geschärft, was dem Bild insgesamt einen schärfer Eindruck verleiht, aber auch zu einer unschönen Verstärkung des Rauschens führen kann. Die Wirkung des Schwellenwertes auf das Ergebnis hängt auch von den anderen Einstellungen für Unscharf Maskieren (Stärke, Radius) ab.

Serienfunktion: Diese Funktion erlaubt es, in schneller Folge eine Vielzahl von Aufnahmen zu machen. Durch große Arbeitsspeicher (DRAM) ist es sogar möglich, auch hochaufgelöste Serienfotos in Abständen von Zehntelsekunden aufzunehmen. Das Ablegen der digitalen Bilddaten auf der Speicherkarte der Kamera erfolgt dabei zeitversetzt.

SmartMedia: Besonders kleine und leichte Chipkarten zum Speichern von Multimediadaten wie etwa digitalen Fotos. Die Steuerelektronik ist in der Kamera integriert. Nachteil: Neuere Produktgenerationen dieser Karten lassen sich in älteren Kameras nicht benutzen.

Speicherkarte: Auf Speicherkarten werden die Daten von Digitalkameras und MP3-Abspielgeräten gespeichert. Die Hersteller verwenden jedoch unterschiedliche Standards. Viele Geräte sind deshalb auf einen Speicherkartentyp festgelegt. Speicherkarten für digitale Kameras gibt es mit einem Fassungsvermögen von 2 bis 32 Megabyte.

Spiegelreflexkamera: Bei einer Spiegelreflexkamera sieht der Fotograf das Motiv durch das Objektiv der Kamera. Man hat den Bildausschnitt und die Schärfe der Aufnahme stets im Blick.

Spotmessung: Methode der Belichtungsmessung, bei der die Belichtung auf einen präzise ausgewählten Bereich des Bildes ausgerichtet ist; wird zum Beispiel häufig bei Gegenlicht angewendet.

Spritzlichter: Die hellsten Lichter eines Motivs.

SRGB: Steht für »Standard RGB«. Von den meisten Geräten für digitale Bildverarbeitung verwendeter Farbraum.

Sucherkamera: Bei Sucherkameras sitzt der Sucher meist über dem Objektiv. Das Sucherbild stimmt bei Nahaufnahmen nicht ganz mit dem Motiv überein, das das Objektiv abbildet. 

 

 

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Thumbnail: Der Begriff „Thumbnail“ kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Daumennagel. Als Thumbnail bezeichnet man eine Miniaturansicht einer Grafik. Diese Ansicht ist allerdings so klein, dass sie nur als Vorschau zu verwenden ist. Sie dienen den Benutzern zur Dateiauswahl.

Tiefenwirkung: Der räumliche Eindruck eines Bildes

TIFF: Universelles Format für Digitale Bilder, das von den misten Bildverarbeitungsprogrammen geöffnet werden kann. Im TIFF-Format (»Tagged Image File Format«) werden die Farbwerte für jedes Pixel erhalten, so dass keine Bildinformationen verloren gehen, die Datei jedoch relativ groß ausfallen. Manche Anwendungen unterstützen das Speichern von TIFF-Bildern mit einer verlustfreien Komprimierung. Dabei wird die Dateigröße, im Gegensatz zu verlustbehafteten Komprimierungsmethoden wie etwa JPEG, ohne Verlust an Informationen verringert.

Tonwert: Helligkeits- bzw. Farbwert eines Pixels. Der Tonwert bezieht sich entweder auf die Helligkeit oder bei Farbbildern auf den Anteil eines einzelnen Farbkanals. Die Anzahl unterschiedlicher Werte, die der Tonwert annehmen kann wird durch die Farbtiefe definiert. Nikon Capture unterstützt Bilder mit einer Farbtiefe von 8 Bit/Kanal und 12Bit/Kanal (jeweils 256 bzw. 4096 Tonwertstufen pro Kanal). 12-Bit-Daten werden intern als 16-Bitdaten verarbeitet. Die Häufigkeitsverteilung der Tonwerte in einem Bild wird im Histogramm angezeigt.

Tonwertkurve: Die Tonwertkurve stellt grafisch dar, wie Tonwerte für einzelne Farbkanäle oder den Masterkanal bei einem Bearbeitungsschritt umgesetzt werden. Auf der X-Achse sind die Eingangstonwerte aufgetragen und auf der Y-Achse die Ausgangswerte. Der Standardverlauf der Tonwertkurve ist eine einfache Diagonale. In diesem Fall bleiben alle Tonwerte unverändert, da jedem Eingangswert derselbe Ausgangswert zugewiesen wird. Bildbearbeitungsprogramme erlauben über das Verändern des Verlaufs der Tonwertkurven, sehr gezielt Einfluss auf Helligkeit, Kontrast und Farbverteilung im Bild zu nehmen.

TTL-Messung: Lichtmessung durch das Objektiv 

 

 

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Unscharf Maskieren: Unscharf Maskieren« ist ein effektiver digitaler Filter für die Verbesserung der Schärfeeindrucks von Bildern. Die Helligkeitsunterschiede entlang von Konturen werden dabei verstärkt. Das Maß der Scharfzeichnung kann über die Parameter »Stärke«, »Radius« und »Schwellenwert« gesteuert werden. Die häufig für Verwirrung sorgende Name stammt noch aus der analogen Fototechnik: Um die Schärfe von fotografischen Vorlagen im Druck zu verbessern wurde ein relativ blasses, unscharfes Negativ in exakt der gleichen Größe (eine »Maske«) von der Vorlage hergestellt und beim anschließenden Kopieren passgenau über dieses gelegt. Dieser Vorgang wird beim digitalen »Unscharf Maskieren« vom Computer in verfeinerter Form simuliert.

USB: USB (Universal Serial Bus) ist der inzwischen am weitesten verbreitete Schnittstellenstandard für Computerperipheriegeräte. Er ermöglicht »Plug-and-Play« und das Anschließen von Geräten und Trennen von Verbindung bei eingeschaltetem Computer. Es wird zwischen zwei Versionen von USB unterschieden: USB 1.1 unterstützt Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 12 MBit/s, USB 2.0 (nur mit kompatiblem Betriebssystem und entsprechender Schnittstelle) bis zu 480 MBit/s.

 

 

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Web-Publishing: Einsatz von Digitalbilder im Internet

Weißabgleich: Um einen Farbstich zu vermeiden, ist bei elektronischen Kameras ein Weißabgleich nötig. Elektronische Kameras müssen die Farben den jeweiligen Lichtverhältnissen anpassen, um auch reines Weiß richtig aufzunehmen. 

Weißpunkt: Eingangswert oberhalb dessen alle Werte auf den maximalen Ausgabe wert gesetzt werden (standardmäßig auf Weiß bzw. »maximaler Tonwert«). Alle Details in Bildbereichen, die heller sind als durch diesen Wert definiert, gehen verloren.

 

 

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Zoom-Objektiv: Es besitzt eine variable Brennweite. So lässt sich ohne Standortwechsel die Größe eines fotografierten Objekts im Bild ändern. Zoom-Objektive sind aber größer, schwerer und weniger lichtempfindlich als Objektive mit fester Brennweite.

Zoom, digitaler: Wenn sich der Bildausschnitt mit dem Objektiv nicht weiter vergrößern lässt, setzen einige digitale Fotoapparate einen Ausschnitt des Bildes elektronisch auf volle Bildgröße. Darunter leidet allerdings die Bildqualität.

Zoom, optischer: Alle Vergrößerungen und Verkleinerungen, die durch das Verstellen der Brennweite des Objektivs erreicht werden, heißen optischer Zoom.


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