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Meisen (Paridae) Ein in Höhlen brütender Singvogel, Lebensraum: Gärten und Landschaften Es gibt verschieden Arten von Meisen, so z.B. die Kohlmeise mit gelblichen Bauch und schwarzen Kopf, die Blaumeise mit hellblauer und gelber Färbung, die Sumpfmeise in grau mit schwarzem sowie die Haubenmeise und Tannenmeise mit bräunlicher Färbung und einer Haube. Die Haubenmeise lebt meistens in Nadelwäldern. Ernährung: Meisen verzehren neben Kerbtieren noch mehr aber deren Larven und Eiern, aber auch Sämereien. |
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Haussperling (Passer domesticus) Der Haussperling oder Spatz ist die bekannteste Art der Sperlingsfamilie. Der Haussperling kommt in fast ganz Europa und den größten Teil Asiens, nach Norden hinauf, soweit Ansiedlungen reichen, nach Süden hin bis Nordafrika, Palästina, Kleinasien, Indien und Ceylon, vor. Weitere Einbürgerungsgebiete sind Australien und Nordamerika, auf Java und Neuseeland, er ist also ein Weltbürger. Er liebt auch unsere Gärten und lebt gerne in innigster Gemeinschaft mit dem Menschen . Der Spatz beginnt bereits frühzeitig im Jahre mit dem Nestbau und brütet im Laufe des Sommers mindestens drei-, wenn nicht viermal. |
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Igel (Erinaceus europaeus) Der Igel ist ein kleiner, kurzbeiniger, stachliger, meist nachtaktiver Insektenfresser mit einer Größe von 23-27 cm und ein Gewicht von 400-1.200 Gramm. Sie haben einen kurzen Schwanz, eine spitze Schnauze, relativ kleine Augen und kleine, aber deutlich sichtbare Ohren. Die Stacheln sind eigentlich umgeformte Haare, 2-3 cm lang, 1-2 mm dick und sehr spitz. Sie sind an der Basis braun, in der Mitte gelblich und an der Spitze dunkelbraun. Der Igel hat ein besonderes, sehr kräftiges Hautmuskelsystem, welches es ihm einerseits ermöglicht, sich zu einer Kugel zusammenzurollen, und andererseits gleichzeitig seine Stacheln zu sträuben. Sie sind überraschend schnell; sie können auch klettern und sogar schwimmen. Den größten Teil ihrer Zeit verbringen sie jedoch auf der Suche nach Nahrung. Ihre Lieblingsspeise sind Würmer, Schnecken und Insekten, aber auch Frösche, Mäuse, Vogeleier und junge Vögel, Pilze und Obst. Ab April kommt es zur Paarung der Igel, wobei das Männchen stundenlang um das Weibchen werben muss. Nach einer Tragezeit von ungefähr 5 Wochen werden 5-7 Junge geboren. Die blinden Jungen sind rosig und weich behaart; die Stacheln sind unter der Haut bereits angelegt, aber noch nicht sichtbar. Nach etwa 2 Wochen öffnen die Jungen die Augen. Nach 2 Monaten sind sie imstande, sich ihre Nahrung zu suchen, und dann machen sie sich selbständig. In den kälteren Jahreszeiten hält der Igel einen echten Winterschlaf von 4-5 Monaten. Hierfür richtet er sich im Herbst ein weiches Nest her, sammelt aber keinen Wintervorrat, sondern sorgt für eine genügend dicke Speckschicht, von welcher er im Winter zehren kann. Der Winterschlaf des Igels ist so tief, dass sein Herz nur noch zwanzigmal pro Minute schlägt (im Wachzustand 180mal) und alle Stoffwechselvorgänge sehr langsam verlaufen. |
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