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Phalaenopsis: Die Phalaenopsis wird auch gelegentlich Schmetterlings-Orchidee genannt. Das Herkunftsgebiet der Phalaenopsis ist der tropische Teil Asiens und Australien. Dort wächst sie auf Ästen von Bäumen und in Feisspalten, oft in der Nähe von Bächen und Flüssen. Die Phalaenopsis braucht einen hellen Standort, sie verträgt jedoch von März bis September kein direktes Sonnenlicht. Die ideale Zimmertemperatur beträgt 18 bis 22 Grad. Die Pflanze einmal pro Woche in lauwarmes Wasser tauchen und gut abtropfen lassen, bevor sie wieder in den Pflanzentopf zurückgesetzt wird.

In der Zeit des Wachstums ( März bis September ) einmal pro Monat dem Wasser etwas Nährstoff zufügen. Nach der Blüte den Stengel ungefähr 20 bis 25 cm über der Erde abschneiden. Um so die Knospenbildung zu fördern, muss die Pflanze in einem etwas kälteren Raum stehen (16 bis 17 Grad). Zwei Monate später setzt man die Pflanze dann wieder an ihren angestammten Platz bei Zimmertempenitur zurück. Nach zwei Jahren kann die Pflanze in eine spezielle Bodenmischung für Orchideen umgetopft werden. Manche Orchidee besitzen runde oder eiförmig verdickte Sprossteile, sogenannte Bulben oder Pseudobulben. Pseudobulben bei Miltonien weisen darauf hin, dass die Pflanze eine ausgeprägte Ruhezeit besitzt. Sie dienen der Speicherung von Wasser und Nährstoffen und heilen der Pflanze am Heimatstandort bei Trockenheit zu überleben. Bulben findet man bei Cattleya, Miltonia, Coelogyne und Cymbidium.

Sie alle benötigen eine Ruhezeit, in der weniger gegossen werden sollte. Die Ruhezeit beginnt, wenn die neugebildete Bulbe ausgewachsen und gefestigt ist. Das Ende der Ruhezeit zeigt die Pflanze durch Ansetzten eines neuen Triebes an. Vanda, Phalaenopsis und Paphiopedilum bilden keine Bulben und müssen daher durchgehend feucht gehalten werden.
Alle zwei bis drei Jahre, wenn der neue Austrieb der Pflanze im Topf keinen Platz mehr hat oder sich die Wurzeln aus dem Topf drücken, muss umgetopft werden. Häufigeres Umtopfen würde Stress für die Pflanze bedeuten. Günstigste Zeit ist kurz vor dem Austrieb, was bei den meisten Orchideen im Frühhjahr der Fall ist. Gießen Sie die Pflanze einige Tage vorher noch einmal kräftig.

Orchideen im Wintergarten

Als tropische Pflanzen sind Orchideen in unseren Breitengraden nicht leicht zu kultivieren. Für einen Wintergarten sind sie allerdings ideale Bewohner. Die schönsten dieser Blumen stammen aus den Bergländern Süd- und Mittelamerikas oder Asiens und sind deshalb auch an relativ kühle Temperaturen angepasst.
Unsere Zimmertemperaturen um die 20 Grad Celsius sind für sie genau richtig. Im Wintergarten benötigen Orchideen ein helles Plätzchen, das aber nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Hier kann man sie mit einem feinen Wasserstrahl besprühen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit bekommt ihnen besonders gut, weshalb ein Haushaftszerstäuber beziehungsweise Brauseaufsatz vor dem Schlauch beim Gießen empfehlenswert ist. Einige der rund 20.000 Orchideenarten werden ihrem Topf während der Sommerzeit ins Freie gestellt oder unter einen Baum.
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Zuletzt geändert: 26.01.2015, 14:58:17