Erdbeeren

Kartoffeln

Knoblauch

Meerrettich

Pfefferminze

Rhabarber

Topinambur

Spargel

 

 

 

 

über Meerrettich


Verarbeitungstipp: Vor dem Reiben tiefgefrieren, dann tränen die Augen nicht. Nicht zu lange mitkochen, sonst geht viel vom Aroma verloren. Frisch geriebener Meerrettich wird schnell braun, daher etwas mit Zitronensaft beträufeln.

Meerrettich, auch Kren genannt, ist eine Kreuzblütlerart aus Russland, in Deutschland als Heil-und Gewürzpflanze seit dem 12. Jahrhundert bekannt. Der Name hat nichts mit Meer zu tun, sondern mit Mähre = Pferd. Die wichtigsten deutschen Anbaugebiete liegen im Spreewald und Franken. Meerrettich wird gepflanzt, und zwar finden dafür dünne, lange Seitenwurzeln, sogenannte Fechser, Verwendung. Der Boden sollte locker und humos, warm und genügend feucht, aber nicht zu nass, sein. Im Garten genügt schon eine kleine Ecke, um den jährlichen Bedarf zu decken. Meerrettich hat einen hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen (schwefelhaltigen ätherischen Senfölen) denen vielfältige gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. In der Volksheilkunde ist er sehr beliebt, er ist appetitanregend, fördert den Kreislauf und die Durchblutung der Schleimhäute und wirkt blutdrucksenkend.

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Zuletzt geändert: 04.02.2013, 18:54:33