Erdbeeren

Kartoffeln

Knoblauch

Meerrettich

Pfefferminze

Rhabarber

Topinambur

Spargel

 

 

 

 

über Erdbeeren

Französische Seefahrer brachten von ihren Weltreisen Ableger verschiedener Erdbeerpflanzen mit. Am Hof König Ludwig XIV. in Versailles hat man die kleine amerikanische Scharlach-Erdbeere mit großfruchtigen Pflanzen aus Chile gekreuzt. Daraus entstanden im Lauf der Zeit die heute bekannten Sorten. Auf Umwegen über Holland und England kamen die ersten Gartenerdbeeren 1751 in die Hofgärten von König Georg II. v. Hannover. Aber erst 1840 begann man mit dem erwerbsmäßigen Anbau in Deutschland.

Erdbeeren werden in fast allen Ländern der Erde kultiviert. In Bezug auf Transport und Lagerung ist die Erdbeere äußerst empfindlich.

Die Erdbeere ist das Lieblingsobst der Deutschen. Auch wenn mengenmäßig wesentlich mehr Äpfel, Bananen, Orangen oder Birnen verzehren werden, steht die "Königin der Beerenfrüchte" auf der Beliebtheitsskala ganz oben.

Pflanz-und Pflegeempfehlungen: Das Pflanzloch muss so groß sein, dass die Wurzeln nach allen Seiten ausbreiten können. Die Herzknospe muss leicht aus dem Boden herausschauen. Der Reihenabstand sollte ca. 60 bis 70 cm, in der Reihe 30 cm, betragen. Der Boden sollte durch Kompost oder gut verrotteten Stallmist verbessert werden Der Standort sollte sonnig sein und nach 2 Jahren durch eine Neuanlage gewechselt werden. Eine frühe Pflanzung im Juli/August bringt erstaunliche Erträge im Folgejahr. Düngung sollte durch Erdbeer-Spezialdünger erfolgen. Bei großer Trockenheit sollte nach der Blüte reichlich gewässert werden.

Der gute Geschmack der Erdbeere und viele weitere Vorzüge zeichnen diese Beerenfrucht aus. 100 g Erdbeeren enthalten nur 33 kcal und sind reich an wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. 150 g Erdbeeren decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C. . Außerdem enthält sie die Vitamine A, E, Bl, B2, B6, Niacin, Folsäure und Pantothensäure. Bei den Mineralstoffen ist neben Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen besonders ihr hoher Kaliumgehalt hervorzuheben. Kalium aktiviert die Tätigkeit der Nieren und begünstigt dadurch die Entwässerung und Entschlackung des Körpers. Der hohe Ballaststoffgehalt (1,6 g/100 g) fördert die Verdauung.

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Zuletzt geändert: 04.02.2013, 18:50:43